Einsatzart: Gefahrguteinsatz Einsatzort: BAB 8 / 81, Richtung München, zwischen Sindelfinger Wald und Kreuz Stuttgart
Alarmzeit: 13:14 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge:

 

FFW Renningen: LF 16/12

 

FFW Sindelfingen: KdoW-2, ELW1, LF 20, WLF-1, AB-Rüst/Gefahrgut, WLF-2, AB-Atemschutz, GW-T, GW-Mess, HLF 10

 

Abt. Darmsheim: MTW

 

FFW Leonberg: KdoW-1, TLF 20/40-SL, HLF 20/16, WLF-1, WLF-2, AB-Kran, AB-Gefahrgut

 

Abt. Gebersheim: MTW

 

Abt. Höfingen: MTW

 

FFW Böblingen: KdoW-1, MTW-1, LF 20

 

Abt. Dagersheim: GW-Dekon P

 

FFW Aidlingen: ELW 1, WLF, AB-Wasser

 

FFW Grafenau: MTW-1

 

FFW Herrenberg: WLF, AB-Transport, GW-Mess

 

FFW Holzgerlingen: LF 20

 

FFW Magstadt: LF 16/12

 

WF Bosch Renningen: KdoW, GW-L1

 

FFW Steinenbronn: MTW

 

 

 

Einsatzbericht


In der Mittagszeit wurde der Gefahrgutzug der Feuerwehren Sindelfingen und Leonberg alarmiert, weil ein Gefahrguttransporter in Fahrtrichtung München zwischen dem Rasthof Sindelfinger Wald und dem Autobahnkreuz Stuttgart gestoppt hat, der insgesamt 13 Fässer mit jeweils 300 Litern einer hoch entzündlichen Lösungsmittel-Flüssigkeit geladen hatte.  Eines der Fässer war bereits geborsten, zwei weitere Fässer waren beschädigt. Aus einem beschädigten Gebinde trat eine größere Menge Lösungsmittel aus. Da es sich hierbei um einen hochentzündlichen Stoff handelte, mussten umgehend umfangreiche Sicherungs- und Brandschutzmaßnahmen eingeleitet werden.

Die Feuerwehren aus Sindelfingen und Leonberg sicherten die Einsatzstelle ab und kühlten das beschädigte Fass. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehr Renningen mit einem Löschfahrzeug mit frischen Atemschutzgeräteträgern zur Unterstützung angefordert. Ein Trupp unterstützte im Folgenden bei Temperaturmessungen und der Kontrolle der havarierten Fässer. Parallel dazu wurde das leere Fass unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) wieder auf dem Fahrzeug verladen und die gesamte Ladung ordnungsgemäß gesichert. 

Die Feuerwehr Renningen wurde danach aus dem Einsatz entlassen und konnte gegen 16:30 Uhr die Heimfahrt antreten. 

Zeitweise war die  Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung München voll gesperrt. Es kam aus Fahrtrichtung Karlsruhe sowie auf der Bundesautobahn 81 aus Richtung Heilbronn ein langer Rückstau gebildet.

 

Einsatzbilder