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Vom 22.-26.07.2026 war Eisenstadt im österreichischen Burgenland der Austragungsort der Feuerwehr Weltmeisterschaft des CTIF. Die Weltmeisterschaft wird alle 4 Jahre ausgetragen und fand nun schon zum 18. Mal statt. 

Für Eisenstadt waren 124 Wettkampfgruppen qualifiziert und 131 Schiedsrichter nominiert. Zusammen mit Trainern und Betreuern waren es somit 1578 Teilnehmer.

Der Deutschen Feuerwehr Verband war dabei mit 13 Wettkampfgruppen und mehr als 20 Schiedsrichtern gemeinsam als Team Germany vertreten.

Bereits einige Tage vor Beginn machten sich unsere Wettkämpfer auf den Weg ins Burgenland um sich mit einem Trainingslager in Pöttelsdorf nochmal intensiv auf dieses Highlight vorzubereiten. Hier wurde man von der Gemeinde Pöttelsdorf super unterstützt und durfte die dortige Sportanlage zum Trainieren nutzen. Auch mit den Kameraden der Feuerwehr Pöttelsdorf kam man schnell in Kontakt und es zeigte sich wie schön man als Feuerwehren über Ländergrenzen hinweg zusammenfindet.

Am 22.07. ging es mit der Anmeldung in der Akkreditierungsstelle los und früh am nächsten Morgen folgte schon das erste offizielle Training auf dem Wettbewerbsplatz. Jede Gruppe wurde schon beim Trainingslauf vom jeweiligen Schiedsrichterteam bewertet. So konnte man sich nicht nur mit den Wettbewerbsgeräten vertraut machen, sondern auch gleich mit den Schiedsrichtern.

Am Abend folgte dann die feierliche Eröffnung der Weltmeisterschaft mit dem Entzünden des Wettbewerbfeuers.

Ein ganz besonderer Moment, wenn die Flamme zum ersten Mal aufleuchtet und nun für alle die Weltmeister beginnt. Am Freitag folgte noch ein weiteres offizielles Training bevor es dann am Samstag zur Sache ging.

Bereits früh am Samstagmorgen füllte sich die Tribüne und das restliche Stadion mit den vielen angereisten Fans aus den teilnehmen Ländern, welche für eine unglaubliche Stimmung und Atmosphäre sorgten. Und die jeweiligen Gruppen zu Höchstleistungen anspornten.

Kurz nach dem Mittag war es dann für unsere Gruppe soweit. Nach der Meldung am Berechnungsausschuss A liefen sie zusammen mit weiteren 8 Gruppen auf den Wettbewerbsplatz ein. Nach dem die 5 Minuten für die Vorbereitung der Geräte abgelaufen waren folgte der Parallelstart.

Unsere Gruppe hatte dann einen Mega-Lauf. Jeder Handgriff saß und schnell hatte man die Saugleitung zusammengekuppelt und zur Pumpe gebracht. Danach folgte ein super Sprint in Angriffsrichtung und nachdem alle Schläuche ausgerollt waren und die Strahlrohre saßen, stoppte die Zeit bei 32.5 Sekunden. Unsere persönliche Bestzeit bisher!

Auch die Schiedsrichter hatten an dieser Leistung nichts zu bemängeln. So dass man fehlerfrei vom Löschangriff zum Staffellauf übergehen konnte. Beflügelt von dieser Zeit im Löschangriff lief es auch im Staffellauf super. Alle Wechsel liefen sauber und reibungslos und die bekannten Hindernisse Schwebebalken, Wand und Rohr wurden schnell überwunden und die Lichtschranke im Ziel stoppte die Zeit bei 55.44 Sekunden. Erneut fehlerfrei.

Eine Wahnsinnsleistung unserer Gruppe, welche am Ende mit der Goldmedaille belohnt wurde.

In der Gesamtwertung für die Wertungsklasse A erreichte man den 8. Platz und gehört nun zu den Top Ten. Eine super Leistung unserer Gruppe. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. Dies gilt auch allen Trainern, Betreuern und Unterstützern, die diesen Erfolg mit ermöglicht haben.

Und einen riesigen Dank an alle Fans, die mit angereist waren und die Mannschaft vor Ort angefeuert haben und allen zuhause fürs Daumendrücken. Seit langer Zeit konnte unsere Feuerwehr dieses Mal auch wieder einen Schiedsrichter für das internationale Schiedsrichterteam stellen. So waren wir bei dieser WM auch auf dieser Position mit vertreten.

 

 

Bilder: